Opera Nymphenburg
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Therese Glaubitz (Susanna), Alexander Eschig (Figaro), Photo: Bernhard Ballehr
Le Nozze di Figaro ist die erste der drei Opern, die Mozart mit dem Librettisten Lorenzo da Ponte geschaffen hatte. Das 1786 in Wien uraufgeführte Werk zählt unbestritten zu den großartigsten Schöpfungen für das Musiktheater überhaupt und schließt den Zyklus der Mozart/Da-Ponte-Opern der Opera Nymphenburg.

Der Inhalt des virtuos mit Intrigen und Verwechslungen spielenden Oper ist nicht mit zwei Worten erzählt, zuviel gesellschaftlichen Sprengstoff und Facetten menschlicher Leidenschaft enthält dieses zeitlose Meisterwerk, das auf dem vor-revolutionären Theaterstück „La folle journée“ von Beaumarchais basiert.

Die beste Komödie der Welt: " Le Nozze die Figaro". Um sich in den trickreichen Intrigen der Handlung zurechtzufinden, muss man letztlich dennoch nur eines wissen: Zwei Männer wollen die gleiche Frau. Und aus diesem Grund findet die Hochzeit des Figaro an diesem "folle journée" eben nicht statt. Die Klagen der Gräfin, die jugendliche Leidenschaft Cherubinos und die Gewitztheit Figaros haben Mozart einige seiner großartigsten Arien eingegeben. Unglaubliche Situationskomik und aberwitzige Verwicklungen bedienen virtuos die Komödienmaschinerie, während der Komponist die Seelen seiner Protagonisten durchleuchtet. Denn keiner kannte sich in den Herzen der Menschen so gut aus wie Mozart - seine Musik lässt Menschen aus Fleisch und Blut entstehen, die keine anderen Empfindungen kennen als wir selbst.

Le Nozze die Figaro ist die Fortsetzung des „Barbiers von Sevilla“. Die Handlung spielt an einem einzigen Tag. Graf Almaviva ist mit Rosina verheiratet, aber seine Gefühle für die Gräfin sind erkaltet. Er stellt der Zofe Susanna nach, die sich jedoch mitten in den Hochzeitsvorbereitungen mit Figaro, Almavivas Kammerdiener, befindet. Zwar hat der Graf auf das adlige „ius primae noctis“ verzichtet, nimmt sein Versprechen jedoch nicht sehr ernst. Figaro seinerseits hat die Ehe Marcellina versprochen. Nach einigen turbulenten Szenen, die geprägt sind vom ständigen Auftauchen des jungen Heißsporns Cherubino, von Eifersucht, Rache, Verwechslungen, Intrigen und Lust, stellt sich heraus, dass Marcellina Figaros Mutter ist, Bartolo sein Vater und weder Susanna noch die Gräfin untreu waren.

Am Ende haben sich drei glückliche Paare wiedergefunden.

Ensemble Le Nozze di Figaro

Künstlerische Leitung: Stefanie C. Braun und Jörg Bierhance

Musikalische Leitung: Jörg Bierhance
Regie: Sylvie Döring
Bühne und Kostüme: Uta Gruber-Ballehr
Il Conte di Almaviva: Ralph Jaarsma
La Contessa di Almaviva: Stefanie C. Braun
Susanna: Therese Glaubitz
Figaro: Alexander Eschig
Cherubino: Alexandra Parshina
Marcellina: Kathy Neuland
Bartolo/Antonio: Hámori Szabolcs
Basilio/Don Curzio: Fredrik Ahnsjö
Korrepetitoren/Cembalo:
Matthias Bauernfeind, Susanna Klovsky, Anna Hauner

Chor der Opera Nymphenburg

Blutenburg Kammerphilharmonie München

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